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Kampf um Kunden: Wie Banken und Vermögensverwalter durch digitale Innovation im Wettbewerb bestehen

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Deutschland gilt als „overbanked“ – hierzulande gibt es mehr Banken als in jedem anderen Land in der EU. Privatbanken, Retailbanken aber auch Vermögensverwalter und Co. sehen sich aktuell mit einer starken Konkurrenz und ständigen Konsolidierungen am Markt konfrontiert. Zudem wird der digitale Wandel massiv durch neue Anforderungen an das Kundenerlebnis vorangetrieben. Um den Herausforderungen des Wettbewerbs und der Regulierung standzuhalten und neue Chancen zu nutzen, benötigen Finanzinstitute zum einen sinnvolle Innovationspläne und zum anderen ein für sie individuelles digitales Gesamtkonzept. Das heißt eine modulare Plattform einzuführen, die offen, skalierbar und in einer Cloud-Infrastruktur verfügbar ist. Das merkt das Fintech für Wealth- und Asset Management-Software Objectway an.

„Wir bieten unseren Kunden flexible Lösungen, die eine umfassende Suite von End-to-End-Digitalfunktionen und Services auf Basis einer skalierbaren Cloud-Infrastruktur nutzen. Das integriert alle Front-to-Back-Office-Abläufe nahtlos in eine Wachstumsplattform as-a-servce“, sagt Karl im Brahm, CEO für den DACH-Raum bei Objectway. Obwohl die Verwaltung von Vermögen schon immer stark auf persönliche Betreuung setzte, befänden sich einige Dinge im Wandel. Von der Finanzberatung werde heute erwartet, dass sie nicht nur über die Beziehung zum Vermögensverwalter oder Banker erfolge, sondern auch über die Qualität und den Inhalt digitaler, reibungsloser Interaktionen über alle Kanäle hinweg. Dabei soll eine bewusste Beziehung geschaffen und gepflegt werden, die auf den Lebenszyklus des Kunden abgestimmt ist. „Ein personalisiertes Portal kann beim Kunden einen „Wow“-Moment auslösen. Wenn er dann schnell handeln kann, indem er über den Kanal seiner Wahl und zu der von ihm bevorzugten Zeit Zugang zum Berater hat, wird dieser noch verstärkt“, so im Brahm. Dies bedeute eben nicht, den persönlichen Kontakt zu vergessen. All dies trägt zu einem hervorragenden Kundenerlebnis bei, fördert aber auch die Effizienz und Skalierbarkeit. Verfügen Banker und Vermögensverwalter über ein integriertes, digitales System zur Stärkung der Kundenbeziehungen, sind sie in der Lage, eine größere Anzahl von Kunden zu betreuen und sich so auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. So lässt sich in kürzerer Zeit mehr leisten und dadurch Skaleneffekte erzielen.

Es nütze nichts, neue Kunden zu akquirieren und zu halten, wenn die Kosten für deren langfristige Betreuung zu hoch sind. Für Wealth und Asset Manager werde es in den nächsten Jahren darum gehen sich zu einem komplett kundenorientierten Unternehmen zu entwickeln. Dabei gilt es traditionelle Pfade zu verlassen und sich auf eine neue Generation von Kunden vorzubereiten, ohne dabei ihre Kernklientel aufzugeben. Das Thema „digital-first“ wird dabei für alle Kundensegmente essenziell sein. Das kundengesteuerte Unternehmen müsse durch Technologie unterstützt werden. So sollen einerseits konservative, vermögendere Kunden bedient werden, die neben persönlichen Dienstleistungen zunehmend digitale Erlebnisse erwarten. Andererseits könne eine jüngere Generation von Kunden mit digitaler Kompetenz angesprochen werden, die beispielsweise Vermögen geerbt hat.

Das gleiche gelte für Privatbanken. Lange Zeit sollten Kernbankenlösungen vor allem zuverlässig sein. Das reiche heute laut dem Experten nicht mehr. „Deutsche Privat- und Retailbanken stehen unter dem Druck, sich weiterzuentwickeln. Sie brauchen mehr Digitalisierung, ein besseres Omnichannel-Angebot und eine reibungslose Verbindung von physischen und digitalen Kanälen für die Kundenansprache und -verwaltung über den gesamten Lebenszyklus“, so im Brahm. (DFPA/mb1)

Die Objectway Group ist ein Fintech-Unternehmen für Wealth- und Asset Management-Software.

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